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Presse-/Info    

 


Unternehmensverkauf

Unternehmenskauf / Finanzierung

Gründungsnetz Brandenburg   (26-08-2008)
Unternehmensverkauf

Um ein Unternehmen zu übernehmen benötigen Sie meist mehr Startkapital als bei einer Neugründung, da Sie in aller Regel den Kaufpreis finanzieren müssen. Stellen Sie daher fest: Wie hoch ist der Unternehmenspreis? Wie viel wollen bzw. können Sie in eine Unternehmensübernahme investieren? Wie viel Eigenkapital steht Ihnen zur Verfügung? Informieren Sie sich über öffentliche Förderprogramme des Landes Brandenburg sowie der KfW Mittelstandsbank. Förderprogramme können sowohl für Neugründungen als auch für Betriebsübernahmen genutzt werden.

Bezahlen beim Unternehmenskauf

Einmalzahlung
Wenn Sie als Käufer die gesamte Summe auf einmal bezahlen, ist Ihr Kapitalbedarf entsprechend hoch. Allerdings können Sie die geforderte Summe möglicherweise mit günstigen öffentlichen Existenzgründungsdarlehen finanzieren. Als Verkäufer können Sie die Summe in ein neues Vorhaben investieren oder für Ihre Altersvorsorge nutzen. Berücksichtigen Sie bei der Ermittlung Ihres Finanzierungsbedarfs auf alle Fälle, dass  trotz Zinszahlung und Kredittilgung die Zahlungsfähigkeit Ihres Unternehmens  gesichert bleibt.

Wiederkehrende Zahlungen
Wiederkehrende Zahlungen können Rente, Ratenzahlung oder dauernde Last sein. Der Kauf gegen wiederkehrende Leistungen schont Ihre Liquidität, da Sie weniger Geld auf einmal benötigen und vielleicht auch kein Fremdkapital in Anspruch nehmen müssen. Für den Verkäufer gibt es Risiken (z.B. könnte der Nachfolger insolvent werden und nicht weiter bezahlen können).

  • Rente
    Bei der Rente handelt  es sich meist um eine Leibrente. Die Leibrente wird bis zum Tod des Nutznießers gezahlt.
  • Ratenzahlung
    Der Kaufpreis kann auch per Ratenzahlung entrichtet werden, um dem Erwerber die Finanzierung zu erleichtern.
  • Dauernde Last
    Hier geht es um eine Art von Ratenzahlung über mindestens zehn Jahre. Die Zahlungen kommen zwar regelmäßig, müssen aber nicht immer gleich hoch ausfallen (z.B. dann, wenn sie sich nach dem Unternehmensgewinn richten).

Ob Rente, Rate oder dauernde Last: Welche Variante für Sie als Verkäufer oder Nachfolger die günstigste ist, hängt vor allem von den jeweiligen steuerlichen Auswirkungen ab. Fragen Sie Ihren Steuerberater.